
Das Interesse an transparenten, flexiblen und kostengünstigen Geldanlagen wächst seit Jahren sprunghaft an. Nicht nur institutionelle Investoren, sondern auch Privatanleger richten ihr Augenmerk verstärkt auf Indexfonds, die ein Marktgeschehen möglichst exakt abbilden.
Hintergrund:
Unzählige Studien haben in der Vergangenheit bewiesen
Selbst in sehr schwachen Börsenphasen im Zeitraum von 2000-2003 ist es nur wenigen Fondsmanagern gelungen, besser als der jeweils zu Grunde liegende Vergleichsindex zu sein.
Fonds können bis zu 50% Liquidität zu halten. Sie hätten die Möglichkeit gehabt, in Phasen derartiger Abwärtsbewegungen die Hälfte der Verluste vermeiden zu können. Im Gegensatz dazu sind Indexanlagen immer zu 100 % investiert.
Erkenntnis:
Dies ist besonders deshalb von Bedeutung, weil in den aktuellen Studien sämtliche bekannte Fondsgesellschaften vertreten sind und davon ausgegangen werden muss, dass alle erdenklichen Erkenntnisse der Analysten und des aktiven Managements zum Einsatz gekommen sind. In diesen Studien steckt also das umfassende und sehr teure Know-how der gesamten Fondsindustrie.
Fazit:
Wird ein längerer Zeitraum gewählt, ist eindeutig festzustellen, dass immer weniger Fonds in Sachen Rendite vor dem Vergleichsindex liegen. Das heißt, dass sich der Index Jahr für Jahr „unaufhaltsam" in der fortlaufenden Performance-Hitliste nach oben arbeitet. Lediglich in starken Schwächephasen wird der Index zeitweilig gebremst oder kurzzeitig auch einmal leicht zurückgeworfen. Meist folgt aber dann eine umso kräftigere Aufwärtsbewegung.
Der Index als Messlatte für aktives Fondsmanagement:
Um die Leistung eines Fondsmanagers zu messen, wird im Regelfall ein Index als Vergleichsmaßstab herangezogen. Für einen Europafonds ist dies beispielsweise der DJ Euro Stoxx 50. Ziel des Fondsmanagers ist es, eine höhere Rendite als der Vergleichsindex zu erreichen. Damit ihm dies gelingt, muss er konsequent von der Zusammensetzung und Gewichtung seines Referenzindexes abweichen.